Abtsteinach nimmt erstmals am Europäischen Filmfestival der Generationen teil

Sitzungssaal wird zum Kinosaal


Eines vorweg: Tränen sind zwar nicht geflossen, aber bei manchen Filmszenen war es still im Zuschauerraum. Dann wurde aber auch wieder herzhaft gelacht über diesen Driss, Pfleger in Ausbildung, und seinen Schützling Philippe, sehr reich aber vom Hals abwärts gelähmt.

Das regnerische Wetter war wie geschaffen für einen Filmabend und der Einladung waren viele Abtsteinacher gefolgt. Wie im echten Kino gab es Getränke und Knabberzeug und dann hieß es nach einer kurzen Begrüßung durch Bürgermeisterin Angelika Beckenbach und Nadesha Garms von der Seniorenberatung des Diakonischen ‚Werkes Bergstraße. auch schon „Film ab!“.

Gut eineinhalb Stunden später ging das Licht wieder an und die Zuschauer kehrten aus einer „Film“-Welt rund um Respekt und Würde in der Pflege, um die persönliche Entwicklung der beiden Protagonisten und eine ungewöhnliche Freundschaft zurück ins Hier und Jetzt des Abtsteinacher Rathauses.

Wichtiger Bestandteil des Filmfestivals ist die Möglichkeit der Diskussion nach dem Film. Diesen Part übernahm Frau Garms, die einfühlsam einige Szenen ansprach und die Zuhörer animierte, ihre eigenen Empfindungen zu äußern. „Das ist das was ich will: KEIN Mitleid“ ist eine der Kernaussagen von Philippe in einer Filmszene. Dieser Satz blieb vielen Zuschauern im Gedächtnis.

„Das war eine schöne Veranstaltung. Bitte im nächsten Jahr wieder!“, war die einhellige Meinung der Zuschauer. Dem stimmte die Bürgermeisterin spontan zu.

„Schön, wenn ein Angebot auch entsprechend angenommen wird“ freute sie sich über die gute Resonanz und dankte auch Frau Nadesha Garms für die Leitung der Diskussion.

Und dann machten sich die Kinobesucher in kleinen Grüppchen auf den Heimweg. Driss und Philippe waren sicher irgendwie dabei.

Aufwendungen für Hausanschluss steuerbegünstigt

Nach dem BFH-Urteil vom 20. März 2014 – VI R 56/12 – (www.bundesfinanzhof.de unter Entscheidungen; vgl. dort auch die Pressemitteilung Nr. 41/14 vom 11. Juni 2014) können entgegen dem BMF-Schreiben vom 10. Januar 2014 (BStBl. I S. 75) auch Dienstleistungen, die jenseits der Grundstücksgrenze auf fremdem, etwa öffentlichem Grund erbracht werden, als haushaltsnahe Dienstleistung nach § 35a EStG begünstigt sein, wobei es sich allerdings um Tätigkeiten handeln muss, die in unmittelbarem räumlichen Zusammenhang mit dem Haushalt durchgeführt werden und dem Haushalt dienen – z.B. wenn der Haushalt des Steuerpflichtigen an das öffentliche Versorgungsnetz angeschlossen wird.

 

Zwar handele es sich bei Hausanschlüssen (auch insoweit als die Anschlussleitung innerhalb des Privatgrundstücks des Anschlussnehmers verlaufe) um Betriebsanlagen des Wasserversorgungsunternehmens. Gleichwohl sei der Hausanschluss insgesamt und damit auch, soweit er im öffentlichen Straßenraum verlegt sei, zum Haushalt i.S. des § 35a Abs. 2 Satz 2 EStG zu zählen, denn über diesen Anschluss werde der auf dem Grundstück gelegene Haushalt des Steuerpflichtigen über das öffentliche Versorgungsnetz mit den für eine Haushaltsführung notwendigen Leistungen der Daseinsfürsorge versorgt. Ein Hausanschluss stelle sich damit als notwendige Voraussetzung eines Haushalts dar. Entsprechende Handwerkerleistungen seien folglich nicht nur anteilig, soweit sie auf Privatgelände entfielen, sondern in vollem Umfang nach § 35a Abs. 2 Satz 2 EStG begünstigt.

 

Quelle: Public Services, Ausgabe August 2014

Veranstaltungskalender

 

 November 2018

14.

Kath. Pfarrgemeinde

Strickcafe

 

 

16.

Gemeinde

Gemeinde-vertretersitzung

 

18.

Kath.

Kirchenchor

Singen beim Volkstrauertag

 

18.

GV Concordia

Singen beim Volkstrauertag

 

18.

KUMM

Spiel Nachmittag für Jung und Alt,

ab 15.00 Uhr

 

21.

Pfarrgruppe Abtsteinach

Buß- und Bettag

 

 

24.

Kath. Pfarrgemeinde

Altpapiersammlung

 

 

25.

Kath. Pfarrgemeinde

Dankeschönabend

 

 

30.

KUMM

Stammtisch

 


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